Wie im Anlagenbau habe ich auch als Sammler verschiedene Entwicklungsstufen durchlaufen. Sicherlich stand in den ersten Phase zunächst der ständige Ankauf von Lokomotiven im Vordergrund. Waggons wurden vollkommen vernachlässigt.
Erst mit der Zeit habe ich mich dann mit dem Thema "Epochen" und "Zugbildung" auseinandergesetzt. Der Auslöser war eine Zusammenstellung in einer Vitrine, in der ich dann bestimmt 20 Lokomotiven hieneingestellt habe. Das sah zwar imposant aus, aber richtig glücklich wurde ich mit der Zusammenstellung nicht.
Danach wurde mir klar, dass in einer Virtrine die ausgestellten Stücke zueinander passen sollten und dass sich nur ein ausgewogenes Bild ergibt, wenn auch die entsprechenden Waggons ausgestellt werden.
In der Folgezeit schaffte ich dann auch immer öfter Waggons an, um meine Vitrinen bestücken zu können.
Auch war damit die Entscheidung gefallen, dass ich mich mit meiner Sammlung konzentrieren werde.
Da mich die großen Dampfloks am meisten reizen, war dann klar, dass ich für meine Sammlung zunächst Lokomotiven und Waggons der Epoche III anschaffen wollte.
Zusätzlich sollten noch Schweizer Lokomotiven meine Sammlung ergänzen. Da meine neuerliche Leidenschaft für Eisenbahnen dann in der Schweiz angefangen hat, war das dann auch folgerichtig.
Wie auf den Bildern meiner Vitrinen sichtbar ist, hat sich meine Sammlung in den letzten beiden Jahren prächtig entwickelt.
Ich habe jeden Tag Freude beim Anblick der Lokomotiven. Meine Entscheidung, dass ich mindestens 70% meines Rollmaterials zumindestens regelmäßig sehen möchte, halte ich durch. Anschaffungen für den Schrank erfolgen zur Zeit nicht. Ich halte lediglich soviel Material vor, um das Rollmaterial in den Vitrinen hin und wieder mal austauschen zu können.