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Begonnen habe ich mit Modelleisenbahnen bereits in jungen Jahren mit einer Arnold-Rapid-Bahn, die ich von meinen Eltern zu Weihnachten geschenkt bekommen habe. Schon damals bestand meine größte Freude darin, mir immer wieder neue Strecken auszudenken und diese dann aufzubauen. Meistens bin ich die Strecken dann zwei- oder dreimal gefahren, ehe es mir dann schon wieder langweilig wurde. Das hat sich bis heute nicht geändert. Ich gehöre vom Naturell her zu den Modellbahnplaner und -bauern.

Da ich aber mehr Spaß am Verlegen der Gleise hatte als am Fahrbetrieb, wurde die Anlage dann nur noch sporadisch betrieben. Irgendwann war dann der Reiz größer, sich mit einem Personal Computer zu beschäftigen, und sie wurde dann verkauft.

Auch wenn mein hauptsächliche Spaß darin bestand, immer wieder neue Strecken zu bauen, hatte ich damals auch den Wunsch nach einem Fertiggelände. Mit großzügiger Hilfe von meinem Vater konnte das dann auch verwirklicht werden. Allerdings war damit dann auch der größte Spaß vorbei und die Anlage wurde nur noch sporadisch betrieben. Irgendwann war dann der Reiz größer, sich mit einem Personal Computer zu beschäftigen, und die Anlage wurde verkauft. Damit war dann das erste Phase meiner Modellbahnkarriere beendet.

Die Faszination Modelleisenbahnen liess mich während der ganzen Jahre allerdings nicht los. Die Schaufenster von Modelleisenbahngeschäften waren für mich immer ein Anziehungspunkt. Auch die Anlagen und Modellbahnsammlungen von Freunden haben mich immer wieder fasziniert.

Mitte Zwanzig habe ich dann von meiner damaligen Freudin eine Fleischmann H0 zu Weihnachten geschenkt bekommen. Die habe ich dann gegen eine Spur-N-Bahn getauscht. Richtig begeistern konnte ich mich jedoch dafür nicht mehr. Über die Anschaffung von zwei Startpackungen bin ich nicht hinausgekommen. Ende Zwanzig habe ich sie dann an einen Freund verkauft.

Die nächste Berührung mit einer Modellbahneisenbahn war dann Mitte Dreißig. Ich habe mir eine LGB zulegt. Die LGB habe ich dann immer mal wieder erweitert. Aufgebaut habe ich sie jedoch selten. Schnell stellte ich fest, dass ich nicht genügend Platz hatte, um eine LGB auch vernünftig betreiben zu können. Auch waren mir damals die Preise für Lokomtiven und Waggons einfach zu hoch.

Während ich Märklin mein Leben lang wegen dem Mittelleiter abgelehnt habe, war es dann 2000 soweit, dass ich mir dann doch eine Märklin-Startpackung gekauft habe. Von 2001 bis 2004 habe ich dann mehrere Anlagen in meinem Hobbykeller aufgebaut. Nachdem die Anlage ein knappes Jahr unberührt dort stand, habe ich mich entschlossen, sie Ende 2004 zu demontieren. Letztlich liessen sich meine Vorstellungen mit dem zur Verfügung stehenden Platz nicht realisieren Dazu kam natürlich auch die mangelnde Zeit und die doch ziemlich hohen Kosten für den Ausbau. So wurde dann aus dem Modellbahnraum ein Fitnessraum. 

Anfang 2005 habe ich dann von meinen Eltern eine Virtrine geschenkt bekommen, um dann zumindestens die Lokomotiven und Waggons ausstellen zu können. Da mich nun massiv störte, dass ein ICE neben einer Länderlok steht, stellte sich die Frage, wie ich eine Vitrine zusammenstellen könnte, in denen passende Lokomotiven und Waggons aufgestellt sind. Damit begann meine Sammlerkarriere. Da ich nun nicht mehr bereit war, weiteres Geld in das Hobby zu stecken, habe ich meine Gleise verkauft, um mir das Rollmaterial meiner Wahl ,anschaffen zu können. Leider reichte das nicht, um meine Sammlerleidenschaft zu befriedigen. Im Mai 2005 begann ich dann mit Märklin-Artikeln zu handeln, damit sich das Hobby zukünftig selbst finannziert.

Meine Sammlung ist dann gerade in den letzten Jahren immer größer geworden. Heute stehe ich dann oft davor, meine Sammlung zu verkleinern, da der Platz einfach nicht ausreicht, die vielen schönen Lokomotiven und Waggons in Virtrinen aufzustellen. Selbst die Idee für eine kleinere Anlage habe ich inzwischen aufgegeben, es fehlt einfach die Zeit. So werde ich mich zukünftig darauf konzentrieren, Züge aus Epoche III und IV zusammenzustellen.

Ende 2010 habe ich mir dann einen Startset Spur 1 von Märklin mit einer BR 92 angeschafft. Dazu sind ein paar Schienen gekommen, eine BR 80 und ein paar zusätzliche Güterwagen aus Startpackungen. Die Größe der Modelle übt einfach einen besonderen Reiz aus. Bei den ersten Fahrversuchen haben mich der satte Sound und die Langsamfahreigenschaften umgehauen, das hat etwas. Die Modellbahn werde ich dann als Teppichbahn betreiben. Vielleicht baue ich aber auch im Garten eine Trasse, um Sie dort fahren zu lassen. In 2011 habe ich die Anschaffung einer V60 und die Anschaffung weiteres Gleismaterials geplant. Der Traum der von Märklin angekündigten BR 24 ist aufgrund des Preises leider geplatzt.